Diese Methode wird Personen empfohlen, die schnell Dreadlocks bekommen möchten. Dabei werden Knoten entweder von Hand oder mithilfe eines speziellen Instruments, dem sogenannten Latch-Hook (einer Art Häkelnadel), geformt.
Expertentipps (Salon Locks Lovers)
Wie wird ein Latching durchgeführt?
Es wird mit einem Haken (Latch Hook, der dieser Methode ihren Namen gibt) durchgeführt. Es gibt verschiedene Methoden, je nach Leistung (Start, Ansatzpflege, Reparatur), Haartyp (sehr kraus oder nicht) und Art der Locks (fein, dick, …).
Die Vor- und Nachteile des Lock-Starts mit Latching
Es gibt eigentlich keine Nachteile bei dieser Art des Starts. Tatsächlich sind die Locks widerstandsfähiger und sehen mehr wie Locks aus. Der einzige Nachteil könnte die Zeit sein, die beim Start aufgewendet wird; er ist länger als ein Twisting-Start, da jede Strähne intensiver bearbeitet wird.
Fehler, die man vermeiden sollte, wenn man Locks mit dieser Methode beginnt
Der häufigste Fehler ist, die Locks von jemandem beginnen zu lassen, der diese Methode nicht beherrscht. In diesem Fall sind sie nicht so widerstandsfähig, wie sie sein sollten, verlocken langsamer und sind unregelmäßig.
Der Unterschied zwischen Sisterslocks und Brotherlocks
Für extra feine Locks (Sister-/Brother-/Micro-/Brade-Locks) wird der Haken (Latch Hook) nicht unbedingt verwendet. Was diese beiden oben genannten Lock-Typen jedoch wirklich auszeichnet, abgesehen davon, dass sie sehr fein sind, ist, dass die Einteilung nicht zufällig festgelegt wird. Sie wird entsprechend dem „natural curl pattern“, d.h. der natürlichen Abgrenzung der Locken, definiert. Obwohl diese Locks sehr fein sind, brechen sie nicht (wenn sie anschließend gut gepflegt werden).
Vielen Dank an Joh vom Salon Lockslovers